{"id":2273,"date":"2021-01-01T03:00:00","date_gmt":"2021-01-01T02:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/pfadfinder-kirchzarten.de\/?p=2273"},"modified":"2021-04-05T18:51:01","modified_gmt":"2021-04-05T16:51:01","slug":"lagerbericht-westweg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pfadfinder-kirchzarten.de\/index.php\/2021\/01\/01\/lagerbericht-westweg\/","title":{"rendered":"Rover SoLa 2020: Lagerbericht Westweg"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im letzten Sommer, vom 24. \u2013 29. August 2020 haben wir Rover unser Wanderlager gemacht. Mit dem Zug sind wir nach Weil am Rhein gefahren, um dann \u00fcber den Blauen, den Belchen und den St\u00fcbenwasen nach Feldberg-B\u00e4rental zu laufen.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da\nein Teil der Jungs zu ihrer \u2013 eigentlich f\u00fcr Fr\u00fchling geplante \u2013\nNorwegenreise aufgebrochen sind, sind wir leider nicht vollst\u00e4ndig.\nDaf\u00fcr ausnahmsweise mal mehr M\u00e4dchen als Jungs. Am ersten Tag\nwandern wir durch Weinberge und Hitze bis kurz vor Kandern. Die\nStimmung ist gut, allerdings verlaufen wir uns und brauchen deshalb\ndeutlich l\u00e4nger als geplant. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am\nn\u00e4chsten Tag geht es weiter Richtung Blauen. Zum zweiten Tag in\nFolge machen wir Mittagspause auf einer Burg \u2013 diesmal auf der\nSausenburg, auf der ein paar der M\u00e4dels ihr Pfadiversprechen gemacht\nhaben. Genauso wie am ersten Tag ist es hei\u00df und wir sind m\u00fcde,\nsodass wir einen Power-nap einlegen. Beim Laufen vertreiben wir uns\ndie Zeit mit Wer-bin-ich-spielen. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf\ndem Blauen angekommen, beschlie\u00dfen wir, dass es nirgends sonst so\neine sch\u00f6ne Aussicht gibt und sich der Gipfel folglich hervorragend\nals Schlafplatz eignet. Tats\u00e4chlich ist der Sonnenuntergang \u00fcber\nder Rheinebene spektakul\u00e4r, das einzige Problem ist, dass die\nGastst\u00e4tte, bei der wir unsere Wasservorr\u00e4te auff\u00fcllen,\nCorona-bedingt geschlossen ist. Die H\u00e4lfte der Gruppe macht sich\ndeshalb auf den Weg zu einer Quelle, die wir auf der Karte gesehen\nhaben. Nachdem deutlich mehr Zeit vergangen ist, als geplant und die\nTortellini kalt sind, wird es dunkel und wir anderen stellen fest,\ndass die drei weder Licht noch das Handy haben. Gerade als wir sie\nsuchen gehen wollen, kommen sie zum Gl\u00fcck um die Ecke. Im Laufe der\nNacht wird uns klar, dass es ein Fehler war, unsere Zelte wirklich\nmitten auf dem Gipfel aufzustellen, denn es windet so stark, dass\nniemand richtig schlafen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotzdem sind wir am n\u00e4chsten Morgen einigerma\u00dfen fr\u00fch auf den Beinen und machen uns auf den Weg zu unserem n\u00e4chsten Etappenziel, dem Belchen. Wir machen an diesem Tag die meisten H\u00f6hen- und Tiefenmeter und uns M\u00e4dels wird endg\u00fcltig klar, dass wir uns bei der Lagerplanung zu wenig eingemischt haben: Die einzelnen Strecken sind f\u00fcr uns sehr lang und anstrengend. Die Jungs k\u00f6nnen das nicht wirklich nachvollziehen und keine Partei bringt besonders viel Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die jeweils andere auf. Trotzdem haben wir einen sch\u00f6nen Tag mit toller Aussicht auf dem Weg zum Belchen hoch und auf dem Gipfel. Als wir am Nachmittag ziemlich ersch\u00f6pft sind und feststellen, dass wir noch mehrere Kilometer aus einem Naturschutzgebiet herauslaufen m\u00fcssen, bekommt die Stimmung einen erneuten Durchh\u00e4nger, daf\u00fcr freuen wir uns umso mehr \u00fcber die intakte Schutzh\u00fctte, die wir schlie\u00dflich finden. An diesem Abend haben wir auch Nachbar:innen (ein P\u00e4rchen, dass \u201enicht st\u00f6ren aber auch nicht gest\u00f6rt werden will\u201c), die uns eine Wettervorhersage f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage geben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Weg am vierten Tag f\u00fchrt uns durch einen schattigen Wald zum St\u00fcbenwasen. Hier essen wir die Nudeln mit Pesto auf die wir uns schon lange gefreut haben und schauen uns den Sonnenuntergang. Unser urspr\u00fcnglicher Plan, auch mal was anderes als Wer-bin-ich zu spielen, wenn wir angekommen sind, geht aufgrund der langen Strecken und unserer Ersch\u00f6pfung auch an diesem Tag nicht auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\nAm n\u00e4chsten Tag, der auch schon der\nletzte richtige Wandertag unseres Lagers ist, stehen wir sehr fr\u00fch\nauf. Der dichte Morgennebel und die K\u00e4lte, erinnern uns alle an\nSchottland, beides verfl\u00fcchtigt sich aber nach und nach, w\u00e4hrend\nwir die letzten paar Kilometer nach B\u00e4rental zur\u00fccklegen, wo wir\ndie letzte Nacht in einer H\u00fctte verbringen. Das ganze Lager \u00fcber\nhatten wir gutes Wetter, auf den letzten zwei Kilometern f\u00e4ngt es\ndann an zu regnen und wir sind froh, als wir am fr\u00fchen Nachmittag\nangekommen sind, denn der Regen h\u00f6rt bis zum n\u00e4chsten Morgen nicht\nauf. Ein Teil der Gruppe geht einkaufen, die anderen fangen an, ein\n4000-Teile-Puzzle zu legen. Wir kochen Chili mit Soja, auf das wir\nuns schon seit dem ersten Tag freuen und gehen dann fr\u00fch ins Bett.  \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann\nist unser Lager auch schon fast wieder vorbei. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der\nGruppe f\u00e4hrt mit dem Zug nach Kirchzarten, nur zwei lassen es sich\nnicht nehmen, wirklich bis nach Hause zu laufen und wollen sogar ihr\nGep\u00e4ck bis dorthin tragen. Im Gegensatz zu allen Prognosen, die wir\nanderen aufstellen, legen sie die 25 km in Rekordzeit zur\u00fcck. Da wir\nuns \u2013 obwohl es genug gab \u2013 beim Wandern sehr viel \u00fcber Essen\nunterhalten haben, treffen wir uns abends alle zum Wok und lassen das\nLager damit ausklingen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im letzten Sommer, vom 24. \u2013 29. August 2020 haben wir Rover unser Wanderlager gemacht. 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