Wie jedes Jahr ging es für die Jupfis gleich zu Beginn der Sommerferien aufs Sommerlager auf einen guten, altbekannten Platz: die Kandelblickhütte. Dort haben wir gleich unterhalb der Hütte unsere Zelte aufgestellt, und unseren eigenen Tisch mit Sitzbänken gebaut. Die Holzstämme dafür durften wir selbst im Wald fällen, nachdem der Förster sie für markiert hat. Leider durften wir nicht unseren eigenen Herd bauen und auch sonst kein Feuer machen, da aufgrund der langen Trockenheit Waldbrandgefahr bestand. Trotz allem hat das Essen (auch wenn in einer normalen Küche gekocht) geschmeckt, das Lieder Singen Spaß gemacht und die Abende haben wir gemütlich zusammen verbracht mit spannenden Geschichten, die vorgelesen wurden. Die Tage vergingen wie im Flug mit Bauen, vielen Spielen, einem Schwimmbadbesuch und natürlich durfte auch nicht der legendäre Hike fehlen, bei dem die Jupfis ganz allein eine Wanderung zu einer Hütte unternehmen, in der sie auch übernachten dürfen.
Vom Hike zurück waren auch schön die Wölflinge angekommen, die in der Hütte übernachtet haben. Auch sie haben viele Spiele gespielt und gemütliche Workshops gemacht und Hütten im Wald gebaut.
Der krönende Abschluss des Lager war wie immer das große Geländespiel und der bunte Abend. Im Geländespiel wurden wir alle zu Schafen aus der Herde von Shaun das Schaf und wir haben verzweifelt unseren Bauer gesucht den eine böse Spinne entführt hatte. Nachdem wir sowohl die gemeinen Schweine als auch die gefräßige Ziege überlistet haben, konnten wir den Bauer endlich retten. Am Abend werden traditionell viele Spiele gespielt, die sich die Wös und Jupfis selbst ausdenken, leckere Lagerburger gegessen und natürlich findet festlich das Versprechen statt. Anschließend wird noch gemütlich zusammen gesungen und geredet bis spät in die Nacht.
Auch ohne dass wir Feuer machen durften war es ein wunderschönes, erlebnisreiches Lager, aus dem wir alle sehr viele schöne Erinnerungen mitnehmen können.

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