Unser diesjähriges Lager haben wir in zwei Teile aufgeteilt.
Elsass (Frankreich)
Den ersten Teil des Sommerlagers verbrachten 14 Rover*innen im Elsass bei Sélestat. Vom Campingplatz aus machten wir mehrere schöne Kanutouren auf der Ile durch die Natur. Mit einer selbstgebauten Baumschaukel schwangen wir uns vom Ufer ins Wasser und hatten dabei sehr viel Spaß. Wir verbrachten viel Zeit im angenehm kühlen Wasser. So mancher Fisch wurde geangelt aber der Welsfang blieb trotz eines neuen Angeltools aus. Abends sangen wir am Lagerfeuer aus unseren neuen Liederbüchern mit der Begleitung zweier Gitarren. Wir weihten zwei neue Zelte ein und betrachteten die Sonnenfinsternis von einem Feld aus.
Wir hatten sehr viel Spaß in Frankreich und haben das Lager sehr genossen. Unseren letzten Abend haben wir mit selbstgemachter Pizza im Truppheim ausklingen lassen, denn für ein paar von uns endete das Lager leider schon. Viel Erholung gab es daher nicht bevor es für uns am nächsten Tag mit dem zweiten Teil unseres Lagers losging.






Braunwald (Schweiz)
In einer kleinen Berghütte umringt von wunderschönem Bergpanorama verbrachten 9 Babyrover eine Woche (17.08.-23.08.) in Braunwald in der Schweiz. Morgens wurde immer gemütlich gefrühstückt und anschließend überlegt, wie der Tag gestaltet werden soll. Am Mittwoch haben wir Besuch von Linda bekommen und sind dann gemeinsam los gewandert zum Oberbleggisee. Dort angekommen sind wir ins erfrischende (und ehrenlos kalte) Wasser gesprungen. Wir haben die Zeit dort sehr genossen und gegen Mittag haben wir uns auf den Weg zurück gemacht. Angekommen im Haus wurde so üppig Eintopf mit Karotten gekocht, dass wir auch am nächsten Tag noch reichlich davon hatten. Generell wurde während unseres Lagers interessante Gerichte gezaubert, die durch viel Kreativität und Annabels Kochkünsten zum Glück noch gerettet werden konnten (Kuchen aus Linsennudel, etc.).
Am Freitag war ein richtiger Regentag, es fing morgens an und schien kaum wieder aufzuhören. Aber es war auch Friedjofs Geburtstag und am Abend zuvor wurde ein pumkin spiced Karotten-„Nuss“ Kuchen gebacken und zum Geburtstagsfrühstück gegessen. Wir haben die Zeit genutzt um kreativ zu werden und um, wer hätte es gedacht, Cabo und Wizard zu spielen. Im Hintergrund lief entweder ABBA, Adele, Tom Odell oder eine Mix CD mit 90er Hits, das waren nämlich die einzigen CDs, die wir von zuhause mitgebracht hatten, aber nun auch schon seit Tagen in Dauerschleife hörten. Nach dem Abendessen gab es eine Regenpause und ein paar von uns nutzten die Gelegenheit für einen Spaziergang durch die angenehm kühle Bergluft. Wieder zurück hat es sofort wieder angefangen zu regnen und wir haben den restlichen Abend bei Kerzenschein im Haus verbracht.
An unserem letzten ganzen Tag wollten wir nochmal wandern gehen und haben den Morgen im Haus genossen. Als es viel zu spät war für die große Tour, haben wir uns dazu entschieden, zum Wasserfall zu laufen. Nach dem Abendessen haben wir Feuer gemacht und den zuvor vorbereitete Pudding gegessen. Wir sangen aus unseren neuen Liederbüchern und genossen unseren letzten Abend. Am Sonntag war Abreisetag und wir packten unsere Sachen und putzen das Haus, das wir die letzte Woche unser Zuhause nennen durften. Vielen Dank Rosa, für die tolle Möglichkeit, dass wir hier unser Lager machen konnten!
Schön war´s und wir freuen uns schon sehr, wenn es wieder aufs Lager geht.



